Datendiebstahl & Manipulation: Patienten- und Praxisdaten in höchster Gefahr
Der Verbraucherschutzverein FuSION e.V. fordert dringend notwendige Vorsorge gegen Datendiebstahl, -Manipulation und -Verlust in deutschen Arztpraxen. Immer mehr Bürokratie, kürzere Behandlungszeiten fordern von den Praxen einen Mehreinsatz von Technik, neuer Kommunikationsarten und führen zu höherem Zeitdruck. Patientendaten können so durch fehlende Datenschutzvorsorge sehr einfach in falsche Hände geraten und gefährden die Existenzgrundlagen der Patienten.

Gründe dafür sind mehr Technik und die Nutzung von Kommunikationsarten wie das Internet aber auch Mobilfunk. Diese sorgen durch fehlendes Wissen in den Arztpraxen zu immensen Datenschutzgefahren.

Interne Gründe für den möglichen Datenmissbrauch sind der zusätzlich bürokratisch bedingte zeitliche Mehraufwand. Der zu kürzeren Behandlungszeiten und längeren Wartezeiten führt, in denen Computerarbeitsplätze die dadurch ungeschützt und unbeobachtet sind. Die meisten Praxiscomputer in Warte-, Behandlungs- und Arztzimmern haben eine technisch falsche Überausstattung die den internen Datenmissbrauch fördert statt verhindert.

Der externe Datenmissbrauch wird durch die Nutzung notwendiger Kommunikationsarten wie das Internet und den Mobilfunk gefördert. Da interne Netzwerkschwächen und fehlender Schutz aber auch fehlendes technisches Wissen in den Praxen den Zugriff wirtschaftlich tätiger und abhängiger Unternehmen, die diese Dienste anbieten, gefährlich einfach machen statt erschweren.

Heutige technische Errungenschaften wie Handys mit Kamera, Mini- und Spykameras aber auch Wlan und Bluetooth. Datenträger wie selbstartende USB-Sticks, Minifestplatten und Speicherkarten aber auch Router und Modems ermöglichen den einfachen Datenmissbrauch in Arztpraxen.

Die Schuld dafür wird bei Missbrauch auch einigen Ärzten hoffentlich nur die Existenz statt das Leben kosten. Obwohl man Ihnen höchstens die bestehende Lethargie und schleichende Oberflächlichkeit vorwerfen kann. Denn die meisten Gefahren bringen erst so genannte Praxis-Fachfirmen aber auch PC-Buden durch mangelhafte Datenschutzeinrichtungen und Hardware in die Arztpraxen.

Das die notwendige Datenschutzvorsorge und Praxisdatenschutz statt Kosten zu erzeugen nicht nur Kosten senken sondern zusätzliche Gewinne einbringen beweißt der gemeinnützige Verbraucherschutzverein FuSION e.V. schon seid seiner Gründung im Januar 2000.

Doch über 87% der Arztpraxen sind weiterhin extrem Datenmissbrauch gefährdet. Trotz dem Wissen um bestehende Gefahren folgen sie Ihrer Lethargie. Warum auch nicht? Wenn Dachorganisationen wie die Kassenärztlichen Vereinigungen keinerlei direkten Schutz oder Hilfen für Ihre Mitglieder leisten. Unsere Patientenbeauftragte/n und Datenschützer/innen blind mündlichen und schriftliche Datenschutzzusagen vertrauen.

Wenn schon nicht an die Folgen für die eigene und Patientenexistenz gedacht wird, hofft der FuSION e.V., dass die Ärzte wenigstens in der Kostenssenkung einen Anreiz sehen. Denn den garantiert der gemeinnützige Verein allen Arztpraxen die freiwillig den einfachen aber effektiven Vorgaben und Hilfen des Vereins folgen.

Mit einer monatlichem Mitgliedsbeitrag, pro Arzt von € 5,- pro Monat, mit einer monatlichen Kündigungsfrist sollte auch dem ärmsten Arzt, die notwendige Mitgliedschaft erleichtern. Angesichts der Leistungen und Hilfen des Vereins für die Arztpraxen die auf den Internetseiten www.fusionev.de und www.itsozial.de zu finden sind die absetzbaren Mitgliedsbeiträge und Spenden eine Aufforderung zum mitmachen.


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