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In Zukunft noch höhere Kosten

Höhere Kosten

Wer hier nicht reagiert und mitmacht, zahlt mehr a

Wieder einmal stehen uns höhere Kosten, durch die Einführung des neuen Betriebssystems VISTA bevor. Nicht nur das das Betriebssystem VISTA, fast doppelt so teuer, wie Windows XP ist. Nein – Die notwendige Hardware um diese nutzen zu können, wird sehr tiefe Löcher in die Taschen der Ärzte und Privatnutzer reißen.

Verkaufsverpackung - VISTA-Hardwarebedarfsbeschreibung
Microsoft hat zwar die notwendigen Ausstattungsmerkmale veröffentlich. Doch scheinbar mit einem „zwinkern“ im Auge. Da die angegebenen Mindestausstattungen für Windows VISTA „Capable“ PC – (unsere freie Übersetzung: „Kann man mit VISTA langsam aber nutzen") und der Version Windows VISTA „Ready“ PC (unsere freie Übersetzung: „Für VISTA-Betrieb gut geeignet") eher einer verkaufsstrategischen Bedarfsuntertreibung nahe kommen.

VISTA ein tiefes Fass?
Da nach unserer Recherche, bei einigen großen PC-Herstellern und in Testunternehmen soll Microsoft VISTA durch dessen Hardwareanforderungen ein „Killer-Kriterium“ sein. Da statt angegebenen 512 MB Ramspeicher doch lieber 2 GB notwendig sein sollen. Besonders dann, wenn mehr wie eine Anwendung gleichzeitig gestartet und genutzt wird. Genau dieses trifft auf uns in den Praxen zu und ist Realität, da wir zur Praxissoftware oft noch Word, weitere Programme zur Archivierung und viele andere nutzen müssen.

Mehrkosten pro Arbeitsplatz?
Ist leicht untertrieben da mindestens € 70,- für das Betriebssystem, € 200,- für mehr Ramspeicher und einen anspruchsvoller Prozessor ab € 140,- (2 Ghz) bis 250 (3 Ghz) auf uns zukommen. Neben der höheren MwSt. von 19% ab 2007 kommen so noch „zusätzlich“ ca. € 270,- bis € 520,- zum bisherigen Preis auf uns.

Sollte das nicht endlich nicht eine notwendige Entscheidung für unsere gemeinsame Gegenwehr zur Folge haben?
Ganz nebenbei brauchen diese Rechner nicht nur mehr Strom, (kalkuliert pro Jahr ca. 87,- €) entsprechend heute falsch angebotenen Office-PCs (die heute schon das drei- bis vierfache des notwendigen Stroms verbrauchen und anfälliger sowie unsicherer sind), (Beispiel: gegenüber den empfohlenen Praxis-PCs des FuSION e. V. gem.). Durch die weit aus höhere Abwärme und der dadurch höhere Verschleiß der PCs werden sich auf jeden Fall die kostenintensiven Praxisunterbrechungen und Praxisausfälle erhöhen. Leider gibt es noch keinen Test, wie sich die Mehrbelastung auf die Haltbarkeit der Geräte auswirkt.

Aufruf zur frühzeitigen Gegenwehr
Das Wir schon jetzt etwas tun müssen bevor wir schon ab 2007 einige (bei PC-Neuanschaffung) bis voraussichtlich 2009 alle (da dann Windows XP und 2000 gar nicht mehr unterstützt werden) so richtig zur Kasse gebeten werden.

Der Weg ist das Ziel
Eine der machbaren Möglichkeiten wäre das unsere Praxissoftwareanbieter ihre Software auf anderen Betriebssystemen wie Linux (Suse usw.) oder Linuxderivate (Linspire bald Freespire und andere) umstellt.

Das Sie es freiwillig machen sollten können wir nicht annehmen, da sie jetzt schon den realen Bedarf der Ärzte aber auch ihre Chance ein der Zeit entsprechendes Unternehmensbusiness nicht beachten. Da sie immer noch ihre Software teuer verkaufen, statt von den wirklich notwendigen Serviceleistungen zu leben. Statt dessen versuchen sie immer noch den alten Weg der teueren Software zu gehen. Dass ihre Händler diesen Weg mitverfolgen und Minimalservice teuer verkaufen, statt sich notwendigen Service wie Praxismanagementservice usw. richtig und individuell bezahlen zu lassen. Erhöht nicht nur die Kosten, bringt für die Praxen statt Nutzen nur den Mehraufwand.

Machen sie bitte mit – Individual bleiben aber gemeinsam fordern!
Wenn auch sie sich an einer Forderung an die Praxissoftwarehersteller beteiligen wollen. Diese werden wir in Kürze umfassend ausformuliert an alle Hersteller versenden. Was und wie diese Aktion ablaufen wird, erfahren sie in Kürze. Tragen sie sich bitte in den dazu notwendigen Newsletter auf unserer Internetseite www.itsozial.de ein. Von dem Sie sich natürlich jederzeit wieder selbst und automatisch abmelden. Informieren und aktivieren sie so viele Kollegen, Freunde, Verbände, Organisationen wie möglich, um dem Ganzen den notwendigen Nachdruck verleihen zu können.

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